Galerie Métropole

Kultur & Kunst in Bad Schwalbach

Über Galerie Métropole

Die Galerie Métropole in Bad Schwalbach präsentiert sich als Konzept-Galerie, die sich der Kunst und dem Design des 20. Jahrhunderts verschrieben hat. Sie ist in einem historischen Gebäude untergebracht, dem ehemaligen "Haus zum Kranich", dessen Geschichte eng mit der Entwicklung des Kurorts verbunden ist. Die Galerie legt ihren Schwerpunkt auf Sammlungsgut aus dem 20. Jahrhundert und möchte einen Beitrag zur Erforschung von Kunst und Künstlern dieser Epoche leisten. ## Ein tiefer Blick ins 20. Jahrhundert Das Hauptaugenmerk der Galerie Métropole liegt auf der Kunst und dem Design des 20. Jahrhunderts. Diese Epoche war geprägt von Kriegen und Vertreibungen, die das Leben vieler Künstler beeinflussten und zum Verlust zahlreicher Kunstwerke führten. Die Galerie möchte diese Geschichte aufgreifen und Künstlern der sogenannten "verschollenen Generation" eine Plattform bieten sowie ihre Bedeutung wieder hervorheben. Dabei geht es weniger um die großen, bereits etablierten Namen, sondern vielmehr um qualitätvolle Werke aus der Avantgarde der "zweiten Reihe", die eine Wiederentdeckung verdienen. ## Bedeutendes Design und Historische Bezüge Neben der Kunst widmet sich die Galerie Métropole auch bedeutendem Design des 20. Jahrhunderts. Hierbei stehen Werke von Bauhaus-Ikonen im Fokus, ebenso wie französische und italienische Designschöpfungen. Namen wie Gio Ponti, Gino Sarfatti, Carlo Nason und Charlotte Perriand zeugen von der Bandbreite der präsentierten Designer. Der Blick auf mediterranes Design sowie Gemälde aus Italien und Frankreich spiegelt sich auch im französischen Namen der Galerie wider. Dieser Name ist jedoch auch ein Tribut an die besondere Geschichte Bad Schwalbachs, das einst als "Langenschwalbach" bekannt war und mondäne Gäste aus aller Welt anzog. ## Die Geschichte des Ortes: Bad Schwalbachs Glanzzeit Der Standort Bad Schwalbach, Teil des Rheingaus und seiner Umgebung, blickt auf eine reiche Vergangenheit als Kurstadt zurück. In unmittelbarer Nähe der heutigen Galerie befand sich einst das Hotel Métropole, ein weltberühmtes Luxushotel, das Prominenz aus Adel, Kultur und Wirtschaft anlockte. Persönlichkeiten wie Kaiserin Elisabeth von Österreich ("Sissi"), Kaiserin Eugénie de Montijo von Frankreich oder der spätere US-Präsident Theodore Roosevelt waren hier zu Gast. Auch der Verleger Matthäus Merian d. Ä., der Dichter Johann Wolfgang von Goethe und der Komponist Giacomo Meyerbeer besuchten den Ort. Diese florierende Vergangenheit, in der Französisch als Sprache der Kultur und des Handels dominierte, inspirierte die Namensgebung der Galerie Métropole. ## Das "Haus zum Kranich" als Zeugnis der Zeit Das Gebäude, in dem die Galerie Métropole heute beheimatet ist, das "Haus zum Kranich", wurde 1880 nach einem Brand im Bäderstil neu errichtet und liegt mitten im Zentrum des einstigen Kurbetriebs. Seine wechselhafte Geschichte – von einem Kurhotel über ein Bankgebäude der Nassauischen Landesbank und ein Edelbordell bis hin zu einer Modeboutique – macht es selbst zu einem historischen Zeugnis des 20. Jahrhunderts, geprägt von Aufstieg und Fall. Diese Historie passt hervorragend zum Konzept der Galerie, die den Charme des vergangenen Jahrhunderts qualitätvoll entfalten und Künstler sowie deren Werke neu verorten möchte.

Die Galerie Métropole ist eine Konzept-Galerie in Bad Schwalbach, die sich auf Kunst und Design des 20. Jahrhunderts konzentriert. Sie möchte zur Erforschung von Kunst und Künstlern der Jahrhundertmitte beitragen und bedeutendes Design der Epoche präsentieren, insbesondere aus dem Bauhaus und mediterranen Regionen. Die Galerie ist im historischen "Haus zum Kranich" untergebracht und hat einen Bezug zur Geschichte des ehemaligen "Hotel Métropole".

Adresse: Brunnenstraße 37, 65307 Bad Schwalbach

Telefon: 0173 32 29 390

E-Mail: [email protected]

Website: https://galerie-metropole.de/

Spezialitäten: Kunst des 20. Jahrhunderts, Designobjekte des 20. Jahrhunderts (Bauhaus, italienisches/französisches Design), Künstler der "verschollenen Generation"

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